Heute – und wie es weitergeht

Das moderne Computerzeitalter hat die Entwicklung auch bei der Druckerei Villiger vorangetrieben. 1989 wurde im Satz auf Macintosh umgestellt. Ein technisch notwendiger Schritt, der die Finanzierung durch immer kürzere Zyklen für Neuanschaffungen belastet. Bleifreier Satz wurde zur Norm.

1992 wurde in eine Fünffarben-Speedmaster (70x100 cm) von Heidelberg inverstiert, die den übrigen Maschinenpark in Offset-, Buch- und Schnelldruck ideal ergänzte. Die enormen Investitionen zahlten sich aus, indem man sich im rezessionsgeplagten grafischen Gewerbe behaupten konnte.

1993 übergab Marcel Villiger die Geschäftsführung seinem Sohn Daniel, der die Gebräuder Villiger AG in die Villiger Druck AG überführte. Immer wieder beleben Neuanschaffungen und Umbau die Routine der täglichen Arbeit. 2001 wurde die Fünffarben-Offsetdruckmaschine durch ein neues Modell (SM 102 5P) ersetzt, und 2004 wurde eine neue 6-Farben-Offsetmaschine mit Inline-Lackierwerk angeschafft.

Regelmässige Investitionen in Computer und Maschinen sind notwendig, um dem Kunden einen optimalen Service bieten zu können. Bereits heute bestehen die Voraussetzungen für den papierlosen Satz, den kompromisslosen elektronischen Workflow. Und bald werden die Zeichen für «Computer zur Maschine», d.h. das Wegfallen von Film und Platte, gut stehen und endlich auch einen qualitätsbewussten Betrieb überzeugen.

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