Wie alles begann

Am 2. November 1952 übernahmen die Söhne Theo, Typograf, und Marcel, Buchdruck-Maschinenmeister, die Geschäfte ihres Vaters und gründeten die Gebrüder Villiger AG. Der dritte Sohn, René, widmete sich seiner künstlerischen Ader, blieb jedoch dazumal und auch heute dem Familiengeschäft immer verbunden.

Damit begann der stetige Aufbau der Druckerei. Bereits 1952 wurde in eine neue Druckmaschine, einem Heidelberger Zylinderautomaten, investiert. Nach einigen Jahren kam eine Setzmaschine dazu, die im 1. Stock eingerichtet wurde. Bis man sich die Anschaffung eines Opel CaraVan leisten konnte, wurden die Geschäftsreisen und der Kundendienst per Velo oder SBB unternommen.

Eine aufregende Zeit, die 1959 mit dem ersten Neubau noch aufregender wurde. 1972 spezialisierte man sich mit der Anschaffung einer Zweifarben-Offsetmaschine bis Format A1 auf Werbedrucksachen und gepflegten Farbdruck. Die Zeitung – obwohl ein Defizitgeschäft – gab man der Sache zuliebe weiterhin heraus.

Durch enge Zusammenarbeit mit René Villiger enstanden immer wieder gelungene Drucksachen. Zum Beispiel gaben die Gebrüder Villiger als Verlag damals Kinderbücher heraus, die von René Villiger illustriert wurden.

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